Dämmung Der Fassade

Ein Schlüsselwort für Energieeinsparung ist der Wärmedurchgangskoeffizient oder U-Wert (früher K-Wert). 1 C°) durchdringt. Je kleiner der Wert, umso besser ist die Wärmedämmeigenschaft der Wandfläche. Gibt es durch die Verfüllung der Luftschicht Probleme mit Dampfdiffusion? Die traditionelle Bauweise einer unbelüfteten und ungedämmten Hohlmauerschicht stellt diffusionstechnisch kein Hindernis dar. Im Gegensatz zu Regendurchfeuchtungen werden minimale Tauwassermengen problemlos deren Vormauerschale aufgenommen. Durch die kapilare Trocknungsfähigkeit wird die Feuchtigkeit wieder verdrängt. Diffusionstechnische Befürchtungen vor unbelüfteten Dämmungen lassen sich in facto nicht bestätigen. Langjährige Beobachtungen haben gezeigt, dass fachgerecht durchgeführte Volldämmungen in Luftschichten keine Feuchtigkeit aufnehmen. Mit Steinwollegranulat verfüllte Hohlschichten bleiben jahrelang ohne Beanstandung. Entstehen bei der nachträglichen Dämmung Wärmebrücken-Effekte? Hinsichtlich verbleibender Wärmebrücken kann die Kerndämmung gleichermaßen beurteilt werden wie ein Außendämmsystem. Das gesamte Temperaturniveau der einzelnen innenliegenden Wandschichten inklusive der Wärmebrücken wird erhöht. Das Risiko der Schimmelbildung wird zusätzlich auch an Wärmebrücken, wie z.B. Ankersteinen, reduziert. Dauer und Ablauf einer Kerndämmung?

Gebäude mit zweischaligem Mauerwerk sind erst recht in den Regionen Bern, Fribourg, Jura und den östlichen Landesteilen der Schweiz zu finden, aber auch in anderen Regionen gibt es Häuser, die in dieser Art errichtet worden sind. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Haus über ein Zweischalenmauerwerk verfügt, beauftragen Sie einen Fachbetrieb oder einen Energieberater. Der Profi wird dann gegebenenfalls ein kleines Loch in die Aussenwand bohren und zweifelsfrei feststellen können, ob eine Kerndämmung möglich und sinnvoll ist. Nach möglichkeit sehen Sie sich gut beraten sein zunächst die Baupläne an. Aus ihnen geht hervor, in welcher Bauweise die Wände Ihres Hauses errichtet worden sind. Falls die Pläne nimmer verfügbar sind, können Sie auch selbst auf bestimmte Anhaltspunkte achten, um einschätzen zu können, ob Ihr Haus ein zweischaliges Mauerwerk hat oder nicht. Ermitteln Sie das Baujahr des Gebäudes! Ist es vor 1970 errichtet worden, ist die Wahrscheinlichkeit vergleichsweise hoch, dass es ein Zweischalenmauerwerk hat. Achten Sie auf sichtbare Anhaltspunkte!

So wird verhindert, dass Wasserdampf aus den unteren Wohnräumen durch Deckenfugen in die Dachbodendämmung gelangt. Auch wichtig: In Holzbalkendecken im Altbau befinden sich oft zahlreiche ungedämmte Hohlräume. Diese sollten vorm Auslegen von Dämmplatten möglichst lückenlos gedämmt werden, am einfachsten geht das mit einer Einblasdämmung. Ansonsten kann in den Hohlräumen zikulierende Luft die Wirkung der Dachbodendämmung beeinträchtigen. Was viele Hausbesitzer keine Ahnung haben: Eine große Schwachstelle bei der Dachbodendämmung ist die ungedämmte Bodentreppe. Solche alten Energiefresser sollten gut beraten sein gleichzeitig gegen eine wärmegedämmte Bodentreppe ausgetauscht werden. Egal wie die Dämmung der obersten Geschossdecke ausgeführt wird – bei der Dachbodendämmung müssen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) erfüllt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen sieht die EnEV 2014 sogar eine Nachrüstverpflichtung für die Dachbodendämmung bis Ende 2015 vor. Aus eher allen Dämmstoffen ist eine Dämmung oder ein Dämmsystem für die oberste Geschossdecke erhältlich. Für welchen Dämmstoff Hausbesitzer sich entscheiden, hängt davon ob, wie der Dachboden nach der Dämmung genutzt werden soll. Wird der Dachboden durchaus nicht genutzt, gehts am schnellsten: Die Dachbodendämmung wird dann mit Dämmplatten oder Dämmstoff-Filzen realisiert, wichtig ist eine lückenlose Verlegung. Ist eine Nutzung als Abstellraum geplant, muss die Dämmung begehbar sein. Zur Diskussion stehen dann druckfeste Dämmplatten oder spezielle Dämmelemente mit aufkaschierten Gehplatten. Alternativen bei der Zwischendeckendämmung einer Holzbalkendecke sind auch Einblasdämmstoffe oder Schüttdämmstoffe. Soll die Dämmung für die oberste Geschossdecke begehbar sein, müssen Hausbesitzer bei einer Dämmdicke von 20 Zentimetern Kosten von circa 36 bis 46 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Günstiger wird es bei einer nicht begehbaren Dachbodendämmung: Sie schlägt mit Kosten von circa 24 bis 30 Euro pro Quadratmeter zu Buche. So lässt sich der Dachboden preiswert dämmen.

Im Altbau ist die Kerndämmung mit Matten unmöglich, weswegen alternativ auf eine Einblasdämmung zurückgegriffen werden kann. Hierfür werden Löcher in die Innen- oder Außenschale der Mauer gebohrt und das lose Füllmaterial durch diese in den Hohlraum geblasen. Auch Dachstühle, Geschossdecken und Keller lassen sich auf diese Handlung im Altbau dämmen. Eventuell ist in diesen Fällen die zusätzliche Installation eines Dämmsacks oder die Konstruktion einer hölzernen Verschalung notwendig, um den Dämmstoff aufzunehmen. Während eine Einblasdämmung fast so effektiv ist wie eine nachträgliche Dämmung mit WDVS, kostet sie nur einen Bruchteil des Preises. Der entscheidende Punkt bei der Sanierung eines Altbaus mit Einblasdämmung ist das Vorhandensein eines zweischaligen Mauerwerks. Während in Norddeutschland in der Mehrheit Altbauten auf diese Art errichtet wurden, sieht dies im Süden des Landes anders aus. Ohne zweischaliges Mauerwerk ist zumindest die Fassadendämmung mit einer Einblasdämmung unmöglich. Die Dämmstoffe bei einer Einblasdämmung sind letztlich dieselben wie bei einer Kerndämmung im Neubau. Der Unterschied ist, dass die Dämmstoffe dabei nicht zu Matten gepresst, sondern lose verarbeitet werden. EPS / Styropor wird in einzelnen Kügelchen geliefert, Mineralwolle und Pflanzenfasern in einfachen Flocken. Im Mauerwerk setzen sich diese Stoffe ab und bilden selbstständig eine dämmende Schicht.

Luftschichten in Außenwänden sind bei Gebäuden mit Klinkerfassaden, verputzten Innen- und Außenschalen und vorgehängten Betonplatten zu finden. Die Luftschicht diente ursprünglich dem Schutz vor eindringender Feuchtigkeit und hat keine wärmedämmende Wirkung. Wandaufbauten älterer Gebäude weisen fast immer Besonderheiten auf, weswegen eine vorausgehende Begutachtung wichtig ist. Eine Endoskopierung der Außenwand etwa dient dazu, Wasser im Sockelbereich auszuschließen sowie die Hohlschichtbeschaffenheit und den Zustand vorhandener Maueranker zu überprüfen. Sofern die Ursache für Wasser im Sockel nicht gefunden bzw. behoben werden kann, ist von einer Kerndämmung abzusehen. Problematisch für eine Hohlraumdämmung ist außerdem eine vollständige Bedeckung der Außenwand mit einer dampfdichten Schicht, beispielsweise einem glasierten Verblendmauerwerk (Keramik, Fliesen) oder einem diffusionsdichten Außenanstrich (Elefantenhaut). Die Tiefe der Hohlschicht und somit die erforderliche Dämmdicke lassen sich durch mind. Bohrungen je Geschoss und Wandfläche bestimmen. Will man die spätere Kerndämmmung mit staubigen Materialien wie Silikatleichtschaum oder Perliten ausführen, ist zunächst ein Nebeltest erforderlich (Abb. 2 und 3). Dadurch zeigen sich mögliche Leckagen, die dann zuvor mit einem Stopfdämmstoff abgedichtet werden sollten.