Nachträgliche Dämmung Von Kellerdecken

Dämmplatten können entweder unter die Decke gedübelt oder geklebt werden. Bei der Verklebung muss der Untergrund zuvor sorgfältig gereinigt werden. Die Plattendämmung ist sehr aufwendig, da viele Kabel und Rohre an der Unterseite der Kellerdecken verlaufen und die Platten an diese et al. Unebenheiten anzupassen sind. Auch dabei muss sehr sorgfältig gearbeitet werden, da durch Hohlräume zwischen Platten und Rohren Hinterlüftungseffekte entstehen und die Dämmung dann weniger wirksam wäre. Als besonders schwierig gestaltet sich die unterseitige Dämmung von Kappendecken. Hier sollte, ungefähr Höhlungen auszugleichen, zunächst eine weiche Dämmstofflage (etwa Mineralwolle oder Flachs/Hanf) Auftreten und abschließend Platten. Um den durch die EnEV vorgegebenen U-Wert einzuhalten, sind beim Einsatz von Phenolharz WLS 022 standardmäßig 6 cm dicke Platten erforderlich. Bei den Polystyrol-Dämmplatten WLS 035 sind bereits 10 cm notwendig. Unterzüge oder Türstürze können durch hochdämmende Aerogel-Matten mit der WLS 014 sehr schmal und effizient gedämmt werden. Für die großflächige Verwendung scheiden diese jedoch aus Kostengründen aus. Das Aufsprühen von Dämmstoffen auf massive Kellerdecken bietet viele Vorteile: Auf der einen seite werden Unebenheiten im Beton ausgeglichen und Leitungen und Rohre fugenfrei mitgedämmt. Zum andern lassen sich Flankenbereiche oder gewölbte Decken einfacher als mit Platten dämmen. Außerdem ist die Ausführung schnell und preiswert. Geeignet für die Sprühtechnik ist Polyurethanschaum, der neben anderen die WLS 030 eine sehr gute Dämmwirkung besitzt. Da er allerdings in die Baustoffklasse B2 eingestuft wird, darf man ihn in Heizungskellern, öffentlichen Gebäuden und bei Fluchtwegen im Mietwohnungsbereich oft nicht einsetzen – hier müssen unbrennbare Dämmstoffe der Klasse A1 eingesetzt werden. Eine Alternative bietet daher die sprühbare Steinwolle »Dossolan Thermique«, die mit Zement versetzt ist. Durch Zugabe von Wasser kann sie aufgesprüht werden und bietet dann die gleichen Vorteile wie PUR-Schaum.

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  • Was kosten welche Maßnahmen zur Wärmedämmung?
  • Welche staatlichen Vorschriften müssen bei der Hausdämmung eingehalten werden?

Ich hoffe Sie finden auf hausdämmung.info alle Informationen die Sie benötigen um Ihre Hausisolierung fachgerecht durchzuführen, bzw. nach Ihren Wünschen durchführen zu lassen. Viel Erfolg bei der Suche nach Antworten über Wärmedämmung, Einblasdämmung und Co.! Wer schreibt hier eigentlich? Mein Heißen Björn Lenz. Ich bin stets bemüht meine hier veröffentlichten Informationen gewissenhaft zu recherchieren und nur vertrauenswürdige Quellen zur Recherche zu nutzen, bin aber trotzdem erst als inhaltlichen Fehlern und Falschinformationen sicher. Zugleich entwickeln sich die Kenntnisse um eine optimale Hausdämmung nicht abreißen. Alle Arbeiten zur Dämmung Ihres Hauses führen Sie selbstständig durch. Ich hafte für keinerlei Schäden, die durch eventuelle Fehlinformation auf dieser Webseite entstanden sein könnten. Im Zweifel sollten Sie immer vor Durchführung von Befasst sein der Wärmedämmung Ihres Hauses mit einem Experten hier am ort den besten Weg zur Durchführung besprechen. Hausdämmung ist keine triviale Arbeit und muss immer mit großer Sorgfalt und Planung durchgeführt werden um Bauschäden zu vermeiden und die geplanten Einsparungen durch die Dämmung auch wirklich nutznießen zu können.

Ich befürchte also erst nach längeren Regenperioden wahr sein. Das einfache Experiment mit Glasplatten auf dem OH-Projektor und eingefärbter Flüssigkeit konnte zeigen, dass die Kapillarleitung nur bei extrem geringer Fugenabmessung wirksam ist. Je größer der Spalt, desto weniger Feuchtigkeit wird transportiert bis hin zum Stillstand. Auch Einblasen des Wassers gelingt dann nicht. Erfahrungsgemäß gelangt nur etwa 1 % der jährlichen Schlagregenmenge auf die Innenseite der Vormauerung. Und auch dort kann das Durchtrittswasser kaum Schaden anrichten. Beim rückseitigen Ablaufen in den weniger schlagregenbelasteten unteren Mauerbereich wird es einfach aufgesaugt. Bis zum Fußpunkt und den dort evtl. Entwässerungsöffnungen gelangt es höchst gelegentlich. Publizierte negative Ergebnisse aus Schlagregentests sind mit den bekannten Praxiserfahrungen nicht in Einklang zu bringen. Beispielsweise war bei Tests kein Innenputz vorhanden, was sich sehr nachteilig auswirkt. Auch werden Drahtanker als Weg des Wassertransports zu Innenschale angeführt. Doch diese Schwachstelle besteht dann bereits ohne Kerndämmung. Kerndämmung als Falle für Dampfdiffusion? Ein unbelüftetes und ungedämmtes Hohlschicht-Mauerwerk ist diffusionstechnisch völlig unproblematisch.

Daher setzt sich die vorbildhafte Ökobilanz beim Ausbau oder Rückbau fort, da eine Zellulosedämmung auch dann genauso weiter auftauchen kann. Jedoch sind die Fasern so klein, dass beim Verarbeiten Sicherheitsmaßnahmen zu treffen sind, da kleinste Zellulosefasern in die lunge gelangen können. Trotz der Zusätzen zur Zellulose, die die Entflammbarkeit senken sollen, werden Zelluloseplatten und auch Zellulose als Einblasdämmung der Baustoffklasse B2, also normal entflammbar eingestuft. Entsprechend des Brandschutzes gibt es also durchaus bessere Dämmstoffe. Ein weiterer Nachteil ist in der Beschränkung bei den verschiedenen Dämmbereichen zu sehen. So kann die Zellulosedämmung nicht als Perimeterdämmung oder Kerndämmung von zwei- oder mehrschaligen Wänden im Spiel sein. Aufgrund der enormen Langlebigkeit und der Entstehung von Feinstaub ist Zellulose nur bedingt kompostierbar. Dem Gegenüberzustellen sind die vielen Vorteile der Zellulosedämmung. Die Zellulosedämmung zahlt zu den günstigsten Dämmstoffen aufm Markt und ist zudem noch sehr umweltfreundlich in der Herstellung, da Recyclingmaterial verwendet wird und kann auch ebenso umweltfreundlich wieder entsorgt werden..