Kerndämmung

Unter Kerndämmung versteht man die Dämmung zwischen Außenwand und der Innenwand, in der Decke, Haustrennwänden bei Gebäuden. Sie wird normalerweise während der Bauphase des Gebäudes vorgenommen. Einige Dämmstoffe müssen nach einiger Zeit gewechselt werden, weil sie den neuen Standards nimmer entspricht, oder weil allgemein beim Gebäude nur hinter der Außenwand gedämmt wurde z.B. beim Altbau. Die Kerndämmung wird mir Einblasdämmstoffen oder mit Ortschaum durchgeführt, meistens wird aber der Dämmstoff verwendet, weil er deutlich besser dämmt. Kerndämmung wird meist einer der Einblastechnik durchgeführt, daher kennen sie einige auch unter den Namen Einblasdämmung. Bei dieser Technik wird mit einen großen „Einblasgerät“ erst der Dämmstoff zerkleinert und dann unter Zuhilfenahme von von Druckluft in die Decke oder in die Zwischenwände „eingepresst“ oder genauer eingeblasen. Der große Vorteil ist, dass man die Wände nicht komplett aufreißen muss und daher viele Kosten und Nerven erspart. Es werden immer hochwertige Dämmstoffe verwenden bzw. Angeboten, weil man bei der Einblasdämmung auf den Hohlraum zwischen den Wänden (z.B. 12 cm) begrenzt ist. Einer dieser Stoffe nennt sich Astratherm und wurde der Firmen Austroflex und Dämmtechnik-Heydorn entwickelt. Astratherm wird bis zum heutigen Tag von vielen Firmen in ganz deutschland als Kerndämmung verwendet. Astratherm wird aus Vulkanasche hergestellt und erfüllt alle Standards der EU zur vollsten Zufriedenheit der Prüfer und der Kunden. Wenn Sie mit Astratherm ihr Haus nachträglich und während der Bauphase dämmen, brauchen sie im übertragenen Sinne keine Sauna mehr, das macht dann schon alleine die Dämmung. Fenster und vieles weiter muss man auch anpassen.

Hohe Kosten bei klassischer Dämmung, eine Einblasdämmung bietet oftmals eine Alternative! In der heutigen Zeit interessieren sich Tendenz steigend Hauseigentümer für eineEinblasdämmung. Die Technik ermöglicht es viele ältere Gebäude mit einer schlechten Energiebilanz kostengünstig zu optimieren. Viele Eigentümer scheuen beim Gedanken ans Dämmen die zu erwartenden hohen Kosten. Bei klassischen Dämmmaßnahmen, wie z.B. die Plattendämmung für Fassade, Kellerdecke und Dach muss meistens sehr Geld investiert werden. Die Investitionen rechnen sich oftmals erst mach Jahrzehnten, dann aber meist auch nur, weil die Finanzierung über günstige KFW Darlehen gesichert wurde. Eine Einblasdämmung ist die wirtschaftliche Lösung! Bei einer Einblasdämmung bewegen sich die Kosten im deutlich niedrigeren Bereich, viele Maßnahmen rechnen sich schon nach wenigen Jahren! Die Arbeiten werden schnell, sauber und oft in nur einem Tag, abgewickelt. Bauteilen weg, was zusätzlich die Kosten reduziert. In den meisten Fällen wird bei der Einblasdämmung der vorhandene Hohlraum für die energetische Verbesserung verwendet und einfach verfüllt. Aus energetisch schlechten Bauteilen werden somit Bauteile mit deutlich verbesserten Dämmeigenschaften.

Da durch ein unzureichend gedämmtes Dach viel Heizenergie wegkommen kann, sind hier große Dämmstoffdicken empfehlenswert. Bei einem Spitzdach kann auf, unter und zwischen den Sparren gedämmt werden, wobei alle Dämmarten auch miteinander kombiniert werden können, in etwa EnEV-Anforderungen zu erfüllen. Am häufigsten kommt die Zwischensparrendämmung zum Einsatz. Der Dämmstoff wird dafür ein wenig breiter zugeschnitten, als der Sparrenzwischenraum lang ist. Zu beachten ist, dass die Dämmung möglichst in unmittelbarer Nachbarschaft den Sparren anliegt. Die Dampfbremse muss dabei raumseitig angebracht werden. Da die Sparrenhöhe oft zu niedrig ist, kann man die Sparren aufdoppeln und untern Sparren eine weitere Dämmstofflage (Untersparrendämmung) anbringen. So verringert sich auch die Gefahr von Wärmebrücken und damit von Schimmelbildung. Die Zwischensparrendämmung kann häufig von versierten Hobbyhandwerkern selbst durchgeführt werden. Jedoch ist mit großer Sorgfalt bei der Anbringung der Dampfbremse vorzugehen, da Undichtigkeiten zu Bauschäden führen können. Wenn ein Dach neu eingedeckt wird oder wenn die Sparrendicke nicht ausreicht und das Dach bereits ausgebaut ist, empfiehlt es sich, die Dämmlagen von außen auf den Sparren zu befestigen. Ein Vorteil der Aufsparrendämmung besteht darin, dass keine Wärmebrücken durch die Sparren entstehen können. Dennoch darf auch anderswo auf eine luftdichte Dampfbremse verzichtet werden.

Mit einer Wärmedämmfassade aus perlitgefüllten Ziegeln kann aber auch die Wärmedämmung von Altbauten erheblich verbessert werden. Dabei werden die Ziegel mit Perlitfüllung nicht wie typische WDVS-Platten geklebt, sondern direkt an der Wand anliegend vorgemauert. Ist die Fassade uneben, sollten die Ziegel mit einem kleinen Abstand zur tragenden Wand hochgezogen werden. Dann kann auch der entstandene Hohlraum zwischen Dämmung und Fassade mit Perlit-Granulat gefüllt werden. Neben Wärmedämmziegeln werden viele weitere Ziegelsteinarten für den Hausbau eingesetzt. Eine Vorhangfassade besteht aus einer Unterkonstruktion gut in Form einer Lattung aus Holz oder Metall in deren Zwischenräume eine Dämmschicht aus Mineralwolle eingebracht wird. Durch die entstehende Hinterlüftung kann etwaig anfallende Feuchtigkeit wieder entweichen. Die abschließende Außenverkleidung kann verschieden ausgeführt werden: Erhältlich sind sowohl Trägerschichten mit Putz, als auch Natursteinfliesen, Keramik, Glas oder sogar Photovoltaikzellen. Eine solche Dämmung ist meist teurer als ein konventionelles WDVS, allerdings wird auch hier meist auf erdölbasierte Dämmstoffe verzichtet. Eine Kerndämmung befindet sich zentral eines zweischaligen Mauerwerks. Die Wahl des Dämmmaterials ist dabei vielfältig: Es können Schüttungen exemplarisch aus Korkschrot oder Blähglas, Flocken aus Mineralwolle sowie Granulate eingesetzt werden, aber auch Platten oder Ortschaum. Voraussetzung aller eingesetzten Dämmmaterialien ist, dass sie keine Feuchtigkeit aufnehmen.

Der Dämmstoff erlaubt durch seine offenporige Struktur sowohl ein Abfließen eindringenden Schlagwassers, als auch ein allmähliches Abtrocknen von Feuchtigkeit. Das aufgeschüttete Granulat bildet zudem Kapillaren aus. Diese nehmen punktförmig eindringende Feuchtigkeit rasant auf und verteilen sie auf einen größtmöglichen Raum. Damit wird der Bildung von Kältebrücken, Faul- und Schimmelstellen sowie Frostschäden wirkungsvoll vorgebeugt. Schäden an der Fassade braucht man durch den Einbau der Kerndämmung nicht zu befürchten. Die notwendigen Öffnungen sind minimal und werden nach dem Einbau der Dämmung wieder professionell verschlossen. Gibt es Sie extra für zweischaliges Mauerwerk? Die eingeblasene Dämmung ist ein wirkungsvolles Verfahren, welches bei beliebigen Zuschnitts der Hohlraumdämmung Verwendung finden kann. Selbst eine Gefälledämmung ist damit möglich. Einmal eingebracht, verzahnt sich das Granulat ineinander, sodass auch schräge Hohlkörper, wie beispielsweise die Zwischenräume von Dachsparren, auf diese Art gedämmt werden können. Ein Absacken der Dämmung braucht man, sofern sie professionell eingebracht wurde, nicht zu befürchten. Gibt es nur Vorteile bei der Kerndämmung? Eigentlich lautet die Antwort hierauf: Ja. Lediglich Heimwerker, die unbedingt alles selbst machen wollen, sollten sich hier besser konsultieren. Kerndämmung ist die Dauert professionellen Unternehmen.